Du stehst vor einem ziemlichen Einzelgänger: Das Unterberghorn thront mit seinen 1773 Metern isoliert im Kaisergebirge und macht sein eigenes Ding. Während sich andere Gipfel in Gruppen zusammenrotten, steht dieser Tiroler Bergkamerad lieber für sich allein da.
Die Nordseite haben findige Touristiker mit Liften erschlossen — praktisch für alle, die ihre Höhenmeter lieber fahren als laufen. Im Winter rattern hier die Skier, im Sommer die Wanderschuhe. Beides funktioniert.
Das Beste daran: Ein Großteil des Bergmassivs steht unter Landschaftsschutz, zusammen mit seinen Nachbarn Hefferthorn, Fellhorn und Sonnenberg. Heißt: Hier wird nicht wild herumgebaut, sondern die Natur darf Natur bleiben. Eine seltene Tugend in Zeiten, wo jeder Hügel eine Aussichtsplattform kriegt.