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Webicht
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Webicht

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Du suchst Ruhe vom Weimar-Trubel? Das Webicht liegt praktisch vor der Haustür der Kulturstadt und ist das komplette Gegenteil von Goethe-Getümmel.

Der Name klingt zwar nach Webseiten-Kram, kommt aber aus dem Jahr 1378 und bedeutete damals "Morast". Heute ist davon nichts mehr zu spüren — stattdessen wartet ein ordentlicher Laubwald mit Eschen, Ahorn und Ulmen auf dich. Dazwischen blühen Gefleckter Aronstab und Hohler Lerchensporn, falls du auf botanische Zungenbrecher stehst.

Das Webicht ist groß genug, um sich zu verlaufen, aber klein genug, um wieder rauszufinden. Sogar ein Forstamt hat hier seinen Sitz — immerhin wird das Holz nicht nur für Instagram-Spaziergänge genutzt. Zwischen Tiefurt und der Jenaer Straße kannst du durchatmen, ohne dass dir jemand was über deutsche Literaturgeschichte erzählt.

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