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Du stehst vor einem See, der früher mal ein ganzes Dorf war. Werbelin hieß der Ort, bevor hier Kohle abgebaggert wurde — heute liegt er 20 Meter unter Wasser.
450 Hektar künstlicher See, entstanden aus dem Tagebau Delitzsch-Südwest. 2008 war die Flutung durch, seitdem haben Fische und Wassersportler das Kommando übernommen. Die Natur macht aus Industrienarben eben manchmal ganz schön was her.
Mittendrin im Mitteldeutschen Seenland, zwischen Delitzsch und Leipzig. Perfekt, wenn du Lust auf Wasser hast, aber keine Lust auf weite Anreise. Ein See mit Geschichte — auch wenn die meiste davon jetzt unter der Oberfläche liegt.