Die Wettersteinwand thront mit 2484 Metern im östlichen Wettersteingebirge und ist der höchste Punkt des Wettersteingrats östlich der Meilerhütte. Direkt auf ihrem Grat verläuft die bayerisch-tiroler Grenze — du kannst also quasi mit einem Bein in Deutschland und dem anderen in Österreich stehen.
Der Name ist etwas verwirrend, denn oft bezeichnen Bergsteiger das ganze Massiv als Wettersteinwand. Das zieht sich von der Mittagscharte bis zu den Drei Scharten und sammelt noch zwei weitere Gipfel ein: Wettersteinkopf und Rotplattenspitze. Die beiden machen allerdings wenig von sich reden.
Typisch Wettersteingebirge eben: solide Berge ohne große Show, aber mit ordentlich Substanz. Hier oben merkst du, warum diese Gegend bei Bergsteigern so beliebt ist — ohne dass jeder darüber redet.