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Wilslebener See
See

Wilslebener See

Deutschland
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Der Wilslebener See ist ein klassisches Beispiel dafür, wie aus einem alten Braunkohleloch etwas Schöneres werden kann. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier noch Kohle abgebaut, heute plantscht du in dem 24 Hektar großen Gewässer am Rande von Aschersleben.

Die Einheimischen können sich bei den Namen nicht so recht einigen: Offiziell heißt er Wilslebener See, manchmal auch Bruchfeldsee. Seit dem Zweiten Weltkrieg sagen manche Junkerssee dazu — das lag am benachbarten Flugzeugwerk.

Der See liegt in einer ziemlich interessanten Gegend: den Seeländereien, einem Senkungsgebiet, das durch Subrosion entstanden ist. Hier war früher mal der riesige Ascherslebener See, der wurde aber schon 1703 trockengelegt. Der heutige See ist sozusagen der kleine Nachfolger — entstanden, weil sich die Erde nach dem Kohleabbau setzte und Wasser sammelte.

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