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Der Wölfersheimer See hat schon einiges mitgemacht: Erst gruben hier Bagger nach Braunkohle, dann kühlte er ein Kraftwerk — und heute ist er der größte See der Wetterau mit fast 40 Hektar. Eine echte Karriere vom Tagebau zum Naherholungsgebiet.
Baden ist allerdings tabu. Ab zweieinhalb Meter Tiefe herrscht Sauerstoffmangel, und der Phosphatgehalt liegt 15 bis 20 Mal höher als gut für einen See wäre. Das Landesamt für Naturschutz sieht das kritisch — verständlich.
Trotzdem hat sich der See seine Fans erobert: Segler schätzen die Wasserfläche, Angler versuchen ihr Glück, und Spaziergänger nutzen ihn zur Entspannung. Nicht perfekt, aber immerhin besser als ein Loch im Boden.