Schengen-Raum (seit 2025 auch Landgrenzen). Für EU/EFTA-Bürger genügt der Personalausweis. Drittstaaten: Schengen-Visum ...
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Beste Reisezeit
Mai–September (Städte, Karpaten, Donaudelta, Küste), Dezember–März für Wintersport in den Karpaten. Donaudelta im Frühja...
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Impressionen
Arcești Cot
Bukarest
Hauptstadt
Waehrung
Rumänischer Leu (RON)
Landeswaehrung
Natur
Sehenswürdigkeiten, Kultur & mehr
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Sprache
Rumänisch
Amtssprache
Zeitzone
EET/EEST (UTC+2/+3)
Beste Reisezeit
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Sep
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Nov
Dez
Mai–September (Städte, Karpaten, Donaudelta, Küste), Dezember–März für Wintersport in den Karpaten. Donaudelta im Frühjahr für Vögel.
Geschichte
Auf dem Gebiet lebten die Daker, die von den Römern unterworfen wurden — daraus entstand die romanische Sprache und der Name „Rumänien" (Land der Römer). Im Mittelalter bildeten sich die Fürstentümer Walachei, Moldau und das lange ungarisch und habsburgisch geprägte Siebenbürgen. 1859/1881 entstand das Königreich Rumänien. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte die kommunistische Diktatur, die unter Nicolae Ceaușescu besonders hart war und 1989 in einer blutigen Revolution endete. NATO-Beitritt 2004, EU-Beitritt 2007, vollständiger Schengen-Beitritt 2025.
Kultur
Kunst
Rumänien brachte den Bildhauer Constantin Brâncuși hervor, einen der einflussreichsten Künstler der Moderne (sein Ensemble in Târgu Jiu ist Weltkulturerbe-Kandidat). Reiches Erbe an bemalten Klöstern der Bukowina (UNESCO) mit Außenfresken, Holzkirchen von Maramureș (UNESCO) und Wehrkirchen der Siebenbürger Sachsen. Das Dorfmuseum und das Nationale Kunstmuseum in Bukarest bewahren Volkskunst und Malerei.
Musik
Der Komponist und Geiger George Enescu ist Nationalheld; das nach ihm benannte Festival in Bukarest zählt zu den großen Klassikereignissen Europas. Die rumänische Volksmusik mit der Panflöte (nai) — von Gheorghe Zamfir weltbekannt gemacht — und die Lăutari-Musik der Roma prägen das Erbe. In der Gegenwart ist Rumänien in elektronischer Tanzmusik und Pop international präsent; das Untold-Festival in Cluj zählt zu den größten Europas.
Brauchtum & Traditionen
Reiches Brauchtum: Mărțișor zum Frühlingsanfang (rot-weiße Glücksbringer), aufwendige Osterbräuche der Orthodoxie, das Weihnachtssingen (colinde), Bärentanz-Rituale zum Jahreswechsel, Hochzeits- und Erntefeste. Die Volkskultur Maramureș' mit Holzschnitzkunst, Trachten und dem „fröhlichen Friedhof" von Săpânța ist berühmt. Gastfreundschaft und ein starker Bezug zur Dorftradition prägen den Alltag.
Natur
Die Karpaten ziehen sich bogenförmig durch das Land und umschließen das Hochland Siebenbürgens; der höchste Berg ist der Moldoveanu (2 544 m). Hier leben Europas größte Populationen von Braunbären, Wölfen und Luchsen. Im Südosten bildet die Donau das Donaudelta (UNESCO) — eines der größten und artenreichsten Feuchtgebiete Europas mit unzähligen Vögeln. Dazu die Schwarzmeerküste, Karsthöhlen und Urwälder. 13 Nationalparks schützen die Natur.
Die Bahn (CFR) verbindet die größeren Städte, ist aber teils langsam; Überlandbusse und Minibusse (maxitaxi) ergänzen dicht und günstig. Bukarest hat eine Metro, Straßenbahnen und Busse. Für die Erkundung der abgelegenen Bergregionen Siebenbürgens und der Maramureș ist ein Mietwagen praktisch. Die Schwarzmeerküste und Bergorte sind im Sommer bzw. Winter gut angebunden. Internationale Anbindung vor allem über den Flughafen Bukarest.
Auto-Hinweise
Rechtsverkehr. Für National- und Schnellstraßen ist eine elektronische Vignette (rovinietă) Pflicht, online oder an Tankstellen erhältlich; einige Brücken sind zusätzlich gebührenpflichtig. Abblendlicht außerorts ganzjährig Pflicht. Tempolimits: 130 km/h Autobahn, 90–100 Landstraße, 50 innerorts. Vorsicht vor Wild, Tieren und teils schlechtem Straßenzustand abseits der Hauptachsen. Absolutes Alkoholverbot am Steuer — Blutalkoholgrenze 0,0 ‰.
Genuss & Küche
Herzhaft und vielfältig: Sarmale (gefüllte Kohl- oder Weinblätter), Mămăligă (Maisbrei, oft mit Schafskäse und Speck), Mici/Mititei (gegrillte Hackröllchen), Ciorbă (säuerliche Suppen), Schweinegerichte und Eintöpfe. Süßes: Cozonac (Hefekuchen mit Nüssen und Mohn), Papanași (frittierte Quarkbällchen mit Rahm und Marmelade). Schafskäse (brânză) und eingelegtes Gemüse gehören dazu.
Signature-Drinks
Țuică und Pălincă (Pflaumen- bzw. Obstbrände) sind die traditionellen Schnäpse, oft hausgemacht und hochprozentig. Rumänien hat zudem eine lange Weinbautradition mit eigenen Rebsorten (Fetească) in Regionen wie Dealu Mare und der Moldau. Dazu lokale Biere und in Siebenbürgen mineralreiche Heilwässer. Kaffee- und Limonadenkultur ist in den Städten verbreitet.
Shopping
Volkskunst aus Maramureș und Siebenbürgen: bestickte Blusen (die „ia", Vorbild internationaler Mode), Holzschnitzereien, bemalte Eier und Keramik (Horezu, UNESCO), Glasikonen, Wolldecken, Țuică und Wein. Einkaufsadressen: die Altstadt (Lipscani) in Bukarest, Handwerksmärkte und Klosterläden in den Bergregionen.
Klima
Gemäßigtes kontinentales Klima mit warmen bis heißen Sommern (Juli 22–30 °C) und kalten Wintern (Januar oft unter 0 °C) mit Schnee, besonders in den Karpaten. Das Donautiefland und die Walachei sind sommerheiß, die Bergregionen Siebenbürgens kühler. An der Schwarzmeerküste herrscht mildes, sonniges Sommerklima. Vier ausgeprägte Jahreszeiten.
Schengen-Mitglied (seit 2025 auch an den Landgrenzen). EU/EFTA-Bürger reisen visumfrei mit Personalausweis ein. Drittstaaten ggf. Schengen-Visum. Hinweis: Rumänien gehört zur EU, aber nicht zur Eurozone — gezahlt wird in Leu.
Trinkgeld
Trinkgeld ist üblich: in Restaurants etwa 10 % bei gutem Service. In manchen Lokalen wird ein Service-Zuschlag berechnet — Rechnung prüfen. Betrag besser klar nennen. Taxi auf nächste Summe runden.