Karpenísi

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Athen
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Schengen-Raum. Für EU/EFTA-Bürger genügt der Personalausweis. Drittstaaten: Schengen-Visum prüfen. Keine Impfpflicht. Wä...

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April–Juni und September–Oktober (mild, weniger voll), Juli–August Hochsaison auf den Inseln (heiß, belebt). Athen im Ho...

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Sprache

Griechisch

Amtssprache

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Beste Reisezeit

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Dez

April–Juni und September–Oktober (mild, weniger voll), Juli–August Hochsaison auf den Inseln (heiß, belebt). Athen im Hochsommer sehr heiß.

Geschichte

Griechenland ist die Wiege der westlichen Zivilisation: die minoische und mykenische Kultur, die Stadtstaaten (Polis) wie Athen — Geburtsort der Demokratie —, Philosophie (Sokrates, Platon, Aristoteles), Wissenschaft, Theater und die Olympischen Spiele prägten Europa. Es folgten das Hellenistische Reich Alexanders des Großen, römische und byzantinische Herrschaft sowie fast vier Jahrhunderte unter dem Osmanischen Reich. 1830 erlangte Griechenland nach dem Unabhängigkeitskrieg seine Eigenstaatlichkeit. Nach Monarchie, Diktatur und Bürgerkrieg ist es seit 1974 eine Republik; EU-Beitritt 1981, Euro-Einführung 2001.

Kultur

Kunst

Das Erbe der Antike prägt die Weltkunst: die Bildhauerkunst (klassische Statuen, der Parthenonfries), Tempelarchitektur mit den drei Säulenordnungen, Vasenmalerei und Mosaike. Byzantinische Ikonen und Klosterkunst (Berg Athos, Meteora) führten die Tradition fort. Athen beherbergt mit dem Akropolismuseum und dem Archäologischen Nationalmuseum Weltsammlungen. Der Maler El Greco stammte aus Kreta, bevor er in Spanien wirkte.

Musik

Vom antiken Erbe (das Wort „Musik" stammt von den Musen) bis zum Rembetiko — dem melancholischen „griechischen Blues" — und der Bouzouki-Musik. Mikis Theodorakis (Musik zu „Alexis Sorbas") und der Komponist Vangelis erlangten Weltruhm. Die Volksmusik mit Tänzen wie Sirtaki und regionalen Stilen ist lebendig; das Festival von Athen und Epidauros bringt antikes Theater und Musik in historische Stätten.

Brauchtum & Traditionen

Tief von der griechisch-orthodoxen Kirche geprägt: Ostern ist das wichtigste Fest mit Mitternachtsmesse, Lammbraten und Bräuchen. Dazu Namenstage (wichtiger als Geburtstage), der Karneval (Apokries), Maifeiern und Dorffeste (panigiri) mit Musik und Tanz. Die Gastfreundschaft (filoxenia) ist kulturell zentral, ebenso das ausgedehnte gesellige Essen und das lange Verweilen im Kafenio. Volkstänze und Trachten werden in den Regionen gepflegt.

Natur

Griechenland besteht zu großen Teilen aus Gebirge und besitzt mit rund 6 000 Inseln und Inselchen (etwa 200 bewohnt) eine der längsten Küsten Europas. Der Olymp (2 918 m), Sitz der antiken Götter, ist der höchste Berg. Kristallklares Meer, Buchten, die Schluchten von Kreta (Samaria), Vulkaninseln wie Santorin und die einzigartigen Felsklöster der Meteora prägen die Landschaft. Olivenhaine, Zypressen und mediterrane Macchia sind allgegenwärtig; mehrere Nationalparks schützen die Natur.

Natur-Highlights

Verkehr

Athen hat eine moderne Metro (mit antiken Funden in den Stationen), Vorortbahn, Straßenbahn und Busse. Die Eisenbahn verbindet vor allem Athen mit Thessaloniki. Das Rückgrat des Inselverkehrs sind die zahlreichen Fähren und Schnellfähren von Piräus und anderen Häfen — Inselhüpfen ist eine eigene Reiseform. Inlandsflüge erschließen die größeren Inseln. Auf dem Festland und den größeren Inseln ist ein Mietwagen praktisch.

Auto-Hinweise

Rechtsverkehr. Die großen Autobahnen sind mautpflichtig (Mautstationen, Barzahlung oder elektronisch). Abblendlicht bei schlechter Sicht Pflicht. Tempolimits: 130 km/h Autobahn, 90–110 Landstraße, 50 innerorts. Auf Inseln und Bergstraßen ist mit engen, kurvigen Wegen und Rollerverkehr zu rechnen. Blutalkoholgrenze 0,5 ‰ (0,2 ‰ für Fahranfänger und Berufsfahrer).

Genuss & Küche

Mediterrane Küche vom Feinsten: Souvlaki und Gyros, Moussaka (Auflauf mit Auberginen und Hackfleisch), gefüllte Weinblätter (Dolmades), griechischer Salat (Choriatiki) mit Feta, Tzatziki, gegrillter Fisch und Meeresfrüchte, Spanakopita (Spinat-Feta-Blätterteig). Olivenöl ist Grundlage von allem. Süßes: Baklava, Galaktoboureko und griechischer Joghurt mit Honig und Nüssen.

Signature-Drinks

Ouzo, der anisaromatisierte Schnaps, der sich mit Wasser milchig trübt, ist das Nationalgetränk, dazu der kretische Tresterbrand Tsikoudia (Raki). Griechischer Wein hat uralte Tradition — der harzige Retsina ist eine Besonderheit, dazu moderne Weine aus einheimischen Reben (Assyrtiko von Santorin). Der starke griechische Kaffee und der sommerliche Frappé gehören zum Alltag.

Shopping

Olivenöl und Oliven, Honig und Kräuter, Feta und Käsespezialitäten, Ouzo und Wein, Lederwaren und Sandalen, Keramik und Kunsthandwerk, Ikonen, Schwämme (von Kalymnos) und Komboloi (Sorgenketten). Einkaufsadressen: Plaka und Monastiraki in Athen, lokale Märkte und Inselboutiquen.

Klima

Überwiegend mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern und milden, feuchten Wintern, besonders an den Küsten und auf den Inseln. Das Landesinnere und der bergige Norden sind kontinentaler mit kalten Wintern und Schnee in den Bergen. Die Inseln sind sehr sonnenreich; im Sommer weht episodisch der starke Meltemi-Wind über die Ägäis. Athen kann im Hochsommer sehr heiß werden.

Praktisches

Steckdose
Typ C Typ F
Spannung
230V / 50Hz
Leitungswasser
Trinkbar
Vorwahl
+30

Notrufnummern

Visum / Einreise
Schengen-Mitglied. EU/EFTA-Bürger reisen visumfrei mit Personalausweis ein. Drittstaaten ggf. Schengen-Visum.
Trinkgeld
Trinkgeld ist üblich, aber nicht zwingend: in Tavernen und Restaurants etwa 5–10 % oder aufrunden. In Cafés Kleingeld liegen lassen. Taxi auf nächste Summe runden. In vielen Lokalen wird ein Brot-/Gedeck-Zuschlag (couvert) berechnet.

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